Infrastruktur

Unsere Gemeinde befindet sich im Wettbewerb um Neubürger und Unternehmen.

Flieden darf den Anschluss in die Zukunft nicht verpassen. Deshalb ist eine bedarfsgerechte Infrastruktur in unserem Königreich besonders wichtig.

Eine gut entwickelte Infrastruktur ist ein wichtiger Baustein für die Wettbewerbsfähigkeit und den Erfolg unserer heimischen Unter-nehmen.

Aufbau einer flächendeckenden Breitbandversorgung

Da wo schnelles Internet fehlt, zieht keiner mehr hin: weder Familien noch Gewerbe.

Ich will mich intensiv für einen schnellen Aufbau eines leistungs-fähigen Glasfasernetzwerkes einsetzen. Datenautobahnen werden eine ähnlich hohe Bedeutung gewinnen, wie heute schon die A66. Ein leistungsfähiges Glasfasernetz mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s wird gerade für den ländlichen Raum lebensnotwendig sein.

Flieden liegt geografisch etwa in der Mitte Deutschlands, im Herzen Europas. Die Verkehrsanbindungen sind aufgrund von Autobahnan-schluss und Bahnstation hervorragend, das Wirtschaftszentrum Rhein-Main ist in ca. einer Stunde zu erreichen. Diese Ausgangsposition bietet ideale Voraussetzungen für den Aufbau eines attraktiven Gewerbestandortes. Hier ist eindeutig für jedermann Verbesserungs-potential erkennbar. Weitere Firmen können zum eigenen Vorteil diese idealen Voraussetzungen nutzen.

Neue bedeutende Gewerbeansiedlungen ermöglichen nicht nur neue wohnortnahe Arbeitsplätze, sondern ergeben zusätzliche Einnahmen aus Gewerbesteuern und Einkommensteueranteilen und bringen somit dem Gemeindehaushalt zusätzliche Einnahmen, die zur Erhaltung und weiteren Ausbau der Infrastruktur erforderlich sind. Ein in die kommunale Infrastruktur investierter Euro zieht erfahrungsgemäß Folgeinvestitionen von 3 bis 4 Euro nach sich und schafft damit Arbeitsplätze in den vor- und nach gelagerten Bereichen.

Neue wohnortnahe Arbeitsplätze in Verbindung mit einer modernen Infrastruktur veranlassen junge Menschen in Flieden zu bleiben bzw. hier ihren Lebensmittelpunkt zu finden. Dadurch kann der demographische Wandel erheblich abgemildert werden.

 

Einkaufsmöglichkeiten

Die Versorgung der Bevölkerung mit den Gütern des täglichen Bedarfs gehört zu den Grunddaseinsfunktionen.

Fulda hat das Einkaufszentrum “Kaiserwiesen“.

Eichenzell hat den “Rhönhof“ entwickelt.

Was hat Flieden?

Hier ist zu prüfen, ob das Gelände “Am Eierbusch“ (Netto) zum Einkaufszentrum “Königswiesen“ weiterentwickelt werden kann. 

Im Bereich des persönlichen Bedarfs, wie z.B. Bücher- und Spielwarenladen, sowie im modischen Discountbereich sind Angebotsdefizite vorhanden, die Ansiedlungsspielraum bieten.

Angebotsdefizite müssen aufgegriffen werden. Ziel ist es ein funktionierendes und ergänzendes Angebot. Hierfür ist ein aktives Geschäftsstraßenmanagement zur Steuerung der Sortimentsstruktur nötig.

 

Ziel ist eine wirtschaftlich tragfähige und städtebaulich verträgliche Einzelhandelsentwicklung zu schaffen, um einerseits die gewachsenen Versorgungsstrukturen im Gemeindegebiet zu sichern und andererseits die Chancen für eine stärkere Kaufkraftbindung durch Angebotsergänzungen zu nutzen.

Man kann die Ansiedlung von weiteren Ketten auf grüner Wiese in Flieden verhindern, allerdings wandert –bedingt durch die hohe Mobilität der Kunden die Kaufkraft in die Nachbargemeinden ab.

Die Gemeinde Flieden hat in geeigneter Weise darauf einzuwirken, dass ein sinnvolles Miteinander der Geschäfte für die tägliche Grundversorgung (Apotheke, Bäcker, Metzger) im Kernort einerseits erhalten bleibt und andererseits  für den erweiterten Bedarf das Einkaufszentrum “Königswiesen“ entwickelt wird –zum Nutzen der Bevölkerung von Flieden.

Die Einzelhandelsentwicklung der letzten Jahrzehnte ist in entscheidendem Maße von der gestiegenen Mobilität der Verbraucher beeinflusst worden. Der Motorisierungsgrad und die Mobilität der Bevölkerung ist heute um ein Vielfaches höher als zu der Zeit, als der klassische kleinstrukturierte Lebensmitteleinzelhandel etabliert wurde.

Die Inanspruchnahme eines Discountangebotes oder eines Kleinpreiskaufhauses einerseits und des hochpreisigen Bekleidungsfachgeschäfts andererseits stellt für viele Konsumenten heute keinen Widerspruch mehr dar. Auch der Internet-Handel nimmt inzwischen einen beachtlichen Stellenwert im Einzelhandel ein.

Mit der Steigerung der Mobilität und der Erlebniskomponente des Einkaufens geht eine sinkende Standort- und Betriebstreue der Verbraucher einher, so dass sich der Wettbewerb um den Kunden intensiviert hat. Je umfassender der Angebots- und Nutzungsmix strukturiert ist, desto höher ist die Versorgungsqualität.

Zudem hat sich das Ausgabeverhalten der Bürger in den letzten Jahren verändert. Dabei sind die Ausgaben für den Einzelhandel deutlich gesunken. So flossen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 1975 noch rund 22% der Konsumausgaben der privaten Haushalte in den Lebensmittelbereich und noch ca. 10% in die Sparte Bekleidung und Schuhe, 2007 waren es noch rund 14% bzw. ca. 5%. Demgegenüber müssen die Bürger nun höhere Ausgaben für Wohnung und Energiekosten (ca. 24% der Konsumausgaben) aufwenden.

Aus der vorgenannten Darstellung ist zu erkennen, das Verbesserungs-potential im Bereich “Einkaufsmöglichkeiten“ vorhanden ist, welches zum Nutzen der Fliedener Bürger erschlossen werden muss. 


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